Archiv des Autors: Martina Weiblen

Paartherapie ist out – jetzt gibt es Glückscoaching für Paare

Irgendwann ist es auch einmal gut!!

Keine Lust mehr in Problemen herum zu bohren? Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Paare mehr in einer Therapie streiten als bei einem Glückscoaching! Komisch oder?

Paare, die zum Glückscoaching kommen, wollen eindeutig das Glück in Ihrer Beziehung finden. Sie wissen, daß sie etwas verändern müssen.  Paare, die sich zu einer Therapie entscheiden, sind oft davon überzeugt, dass der Andere etwas ändern sollte oder einfach an allem Schuld ist. Dann wird gespannt gewartet, ob der Therapeut es auch findet.

Ich denke oft an ein Paar, das meine Hilfe aufgesucht hat. Der Mann sagte in der ersten Sitzung: „Frau Weiblen – wir haben Probleme und wir wollen diese Probleme lösen. Alle Vorschläge, die wir für gut befinden – setzen wir in die Tat um. Deshalb sind wir hier. Wir wissen, daß wir etwas verändern müssen und das tun wir dann auch. Wir leisten beide unseren Beitrag und ich bin voll dabei!!“

Das war die stärkste Aussage, die ich jemals gehört habe. Das war grandios!!

Viele Paare wollen wissen, daß der Andere alles falsch macht und haben keine Motivation an ihrem eigenen Verhalten etwas zu verändern.

Ganz ehrlich – das bringt doch nichts!

Deshalb liebe ich meine Aufgabe als Glückscoach tätig zu werden. Meine Voraussetzung für die Sitzungen ist, dass beide absolut bereit und offen dafür sind, etwas zu verändern.

Und dann noch eines: Hand aufs Herz:

Eine Trennung bedeutet manchmal auch, dass sich die Probleme mit dem nächsten Partner wiederholen. Nicht immer!! Ganz klar.

Aber, wenn es übersteigerte Erwartungen an eine Partnerschaft gibt oder einer von beiden sich immer als Opfer sieht, stehen die Chancen schlecht, dass die nächste Partnerschaft gelingt.

Ich finde mein Klient, der vor vielen Jahren bei mir war, hat gute Akzente gesetzt. Mit dieser Einstellung läßt sich alles verändern.

Und so war es auch – das Paar hat in Nullkommanix – Dinge verändert und jede Sitzung war eine Freude. Ich danke diesem Paar für alles! Sie sind ein Vorbild für alle Paare….

Also los geht`s zum Glückscoaching.

Geteiltes Glück ist mehr als die Summe des Glücks!

Glückscoaching für Paare

 

Glückscoaching für Paare

 

Film Glückscoaching für Paare

Der Glückspilz-Test

Mit diesem Test kannst du herausfinden, ob du ein geborener Unglücksrabe bist oder das beste Zeug dazu hast ein Glückspilz zu werden oder schon zu sein:

Kreuze an – was für Dich am meisten zutrifft

Beschreibe Deine Lebenseinstellung:

  1. Ich bin davon überzeugt, dass es viel Gutes und Positives in meinem Leben gibt
  2. Ich finde, dass ich schlechte Karten für ein glückliches Leben habe
  3. Ich ziehe das Unglück magisch an
  4. Ich finde mein Leben gut – so wie es ist

 

Beschreibe Deine Einstellung zu Dir selbst:

  1. Ich mag mich meistens nicht
  2. Ich kenne meine Stärken und finde sie gut
  3. Ich bin perfektionistisch und erwarte von mir immer das Beste
  4. Ich erlaube es mir, Fehler machen zu dürfen

 

Beschreibe Deine Liebesbeziehung:

  1. Ich habe eine Beziehung, in der ich um mein Recht kämpfen muss
  2. Ich erwarte von meiner Paarbeziehung nicht, dass sie alle meine Wünsche erfüllt
  3. Ich finde mein Partner müsste sich ändern
  4. Ich finde meine Beziehung bereichernd

 

Beschreibe Deine Arbeit:

  1. Ich gehe ungern arbeiten und mache etwas, was mich auslaugt
  2. Ich habe eine Arbeit, die meinen Fähigkeiten entspricht
  3. Ich arbeite, um Geld zu verdienen
  4. Ich habe Freude an meiner Arbeit

 

Beschreibe Deine sozialen Kontakte:

  1. Ich habe Kontakte, die mir sehr wertvoll sind
  2. Ich bin immer bemüht die Erwartungen der Anderen zu erfüllen
  3. Ich habe viele Kontakte, aber nur sehr oberflächliche
  4. Mir sind meine Freundschaften wichtig und ich pflege sie

 

Beschreibe Deine Erwartungen an Dich selbst:

  1. Ich trage für alles, was ich tue, die Verantwortung
  2. Ich erwarte nicht viel von mir, weil ich eh nichts hinkriege
  3. Ich erwarte von mir, dass ich alles gut kann
  4. Ich habe meine Schwächen akzeptiert

 

Beschreibe Deine Vergangenheit:

  1. Meine Vergangenheit belastet mich, weil vieles schief gelaufen ist
  2. Ich bin mit allem im Reinen, auch wenn ich Fehler gemacht habe
  3. In meiner Vergangenheit gibt es viele Baustellen, die ich verdränge
  4. Ich habe in meiner Vergangenheit viel gemeistert und bin stolz auf mich

 

Beschreibe Deinen Umgang mit Problemen:

  1. Von Problemen will ich nichts hören, die gibt es bei mir nicht
  2. Ich habe zu viele Probleme und finde keine Lösungen
  3. Ich finde Probleme gehören zum Leben dazu
  4. Mir fällt immer etwas ein, wenn es eng wird

 

Beschreibe Deinen Umgang mit Stress:

  1. Ich bin gestresst und weiß nicht, was ich dagegen tun soll
  2. Ich achte auf mich und sorge für Ruhephasen
  3. Ich gönne mir immer wieder Auszeiten
  4. Ich ertappe mich ständig dabei, dass ich mich stressen lasse

 

Erinnere Dich an Menschen und Ereignisse  – für die Du dankbar bist.

  1. Da fällt mir viel ein
  2. Da fällt mir gerade nichts ein
  3. Dankbarkeit ist Altmodisch
  4. Ich überlege mir oft wofür ich dankbar bin

 

Wie ist Deine Einstellung zum Sinn Deines Lebens:

  1. Ich finde mein Leben sinnlos
  2. Ich sehe einen Sinn in meinem Leben, weil ich mich weiter entwickle und Spuren hinterlasse
  3. Ich glaube an nichts
  4. Ich beschäftige mich sehr gerne mit den großen Fragen des Lebens und finde für mich Antworten

Hier die Auflösung:

Lebenseinstellung für Glückspilze: 1 und 4

Einstellung zu Dir selbst für Glückspilze: 2 und 4

Liebesbeziehung für Glückspilze: 2 und 4

Arbeit für Glückspilze: 2 und 4

Soziale Kontakte für Glückspilze: 1 und 4

Erwartungen an Dich selbst für Glückspilze: 1 und 4

Vergangenheitsbewältigung für Glückspilze: 2 und 4

Probleme lösen bei Glückspilzen: 2 und 3

Dankbarkeit bei Glückspilzen: 1 und 4

Der Sinn des Lebens bei Glückspilzen: 2 und 4

 

Die anderen Antworten bedürfen noch der Veränderungen….http://www.martinaweiblen.de

 

 

Dankbarkeit ist der Schlüssel für ein erfülltes Leben

Eine Portion Glückshormone nötig?

Dann wollen wir einmal einen kleinen Flash in Deinem Gehirn auslösen:

Mache es Dir bequem und atme ein paar Mal tief ein und aus.

Nun denke bitte an etwas, wofür Du jetzt gerade in diesem Moment dankbar bist?

…………

Dann denke an einen Menschen, dem du etwas verdankst. Ein Mensch, der Dich unterstützt hat. Ein Mensch, der an Dich geglaubt hat. Ein Mensch, der Dir Mut gemacht hat.Ein Mensch, der Dir geholfen hat, als Du in Not warst.

………..

Nun erinnere Dich an einen besonderen Moment in Deinem Leben, für den Du sehr dankbar bist. 

In einem Urlaub…….

Hochzeit?…………..

Geburt Deines Kindes………….

Deine erste Liebe……….

……………

 

Nun erinnere Dich an ein Erfolgserlebnis:

Bestandene Prüfung….

Dein erster Aufstieg auf einen Berg….

An etwas Mutiges von Dir….

An Anerkennung, die Du bekommen hast……

 

Dann denke an alle Menschen für die Du in Deinem Leben dankbar bist:

Familie………..

Freunde………

Kollegen…….

Vorbilder…….

 

Nun denke an alles, wofür Du Dir selbst dankbar bist:

Das wäre schief gegangen, wenn Du nicht……

Das hättest du verloren, wenn Du nicht…..

Diesem Menschen hast Du aus der Patsche geholfen….

Zum Glück hast Du nicht aufgegeben, sonst wäre…..

Das hast Du richtig gut gemacht…..

Darauf bist du richtig stolz…….

 

und vielleicht fällt Dir noch etwas ein, wofür Du sehr dankbar bist…………

 

Wie geht es Dir jetzt?

 

 

Möchtest Du noch mehr erfahren über das Glückcoaching?

Hier findest du viele Informationen: www.martinaweiblen.de

 

 

 

Glaubst Du noch an den Mythos, dass Glück eine Frage des Schicksals ist?

Manche Menschen glauben, dass Glückspilze einfach so geboren werden und im Leben immer auf der Sonnenseite stehen. Das ist ein Irrtum.

Glückspilze haben eine bestimmte Einstellung zu Ihrem Leben und zu sich selbst. Und dadurch erleben Sie Glück.

Auf die Reihenfolge kommt es an!

Es ist nicht so, daß Glückspilze einfach alles geschenkt bekommen und eine Chance nach der Anderen serviert kriegen. Sondern diese Menschen tun aktiv etwas für Ihr Glück.

Was zeichnet Menschen aus, die Glückspilze sind?  Was machen sie anders?

Menschen, die das Glück regelrecht anziehen

  • haben eine positive und wohlwollende Beziehung zu sich selbst
  • kennen Ihre Stärken
  • konzentrieren sich auf das, was ihnen gelingt
  • sehen in Herausforderungen Chancen für Ihre Entwicklung
  • nehmen das Gelingende wahr und nicht die Defizite
  • kennen ihre Kraftquellen und suchen diese Tankstellen regelmäßig auf
  • tun viele Dinge, die ihnen Freude und Spaß machen
  • konzentrieren sich auf das, was sie am besten können
  • führen positive Beziehungen, die wertschätzend und positiv sind
  • setzen sich keine perfektionistischen Ziele
  • glauben daran, dass es viel Gutes auf der Welt gibt
  • entscheiden sich für ihren eigenen Weg

UND GLÜCKSPILZE SIND DANKBAR

„Wenn Du Dich glücklich fühlen möchtest, dann denke an die vielen unbezahlbaren Geschenke in Deinem Leben.“

Glückspilze wissen, dass sie ihr Leben gestalten und dass sie sich für Wege entscheiden können,  die ihnen Wohlbefinden und Zufriedenheit geben.

Möchtest Du auch ein Glückspilz werden?

Dann mal los!

Hier findest du noch mehr Informationen über das Glückscoaching:

www.martinaweiblen.de

 

 

Der Teufelskreis der Angst

Raus aus der Angst und hinein in Dein schönes Leben

Wird Ihr Leben von Ängsten bestimmt?

Leiden Sie unter Panikattacken?

Oder haben Sie vor einer ganz bestimmten Situation Angst?

Leiden Sie unter einer Phobie?

Wenn Ihre Panikattacken ohne bestimmten Auslöser auftreten – spricht man von einer Panikstörung.

Wenn Sie eine Panikattacke bekommen, weil Sie sich in einem engen Raum befinden (Klaustrophobie) oder Angst haben das Haus zu verlassen (Agoraphobie) – wenn Sie also vor etwas bestimmtem Angst haben -spricht man von einer Phobie. Das können auch Ängste vor Tieren, vor der Höhe oder vor dem Fliegen sein…

Wenn Sie ständig Angstgefühle haben und sozusagen vor allem Angst haben, spricht man von einer generalisierten Angststörung.

Was ist der Teufelskreis der Angst?

Wenn Sie unter Ängsten leiden, kennen Sie sicher den Teufelskreis der Angst:

Ein Panikanfall beginnt mit der Wahrnehmung körperlicher Reize wie Herzklopfen oder leichtes Schwitzen. Diese eigentlich harmlosen Körpergefühle werden als Gefahr bewertet.

Während einer Panikattacke glauben viele Menschen, dass Sie unter einer schweren Krankheit leiden oder dass ihr letztes Stündchen geschlagen hat. Das Bewerten der Situation als große Gefahr führt dann auf der emotionalen Ebene zur Angst. Das ruft wiederum stärkere Körpergefühle hervor und noch mehr Angst. So schaukelt sich die körperliche, die emotionale und die Bewertung der Situation immer höher.

Es entsteht ein Denkmuster, das mit Emotionen und körperlichen Reaktionen gekoppelt ist und sich immer weiter steigern kann.

Dieses Denkmuster wird erweitert und ausgebaut – und über die Erwartungsangst – die Angst vor der Angst- noch im Vorfeld immer weiter manifestiert.

ES GIBT POSITIVE VERKNÜPFUNGEN IM GEHIRN UND NEGATIVE…

Stellen Sie sich vor – wie beim Teufelskreis beschrieben, dass Ängste eine Art Verknüpfung in Ihrem Gehirn sind. Alles was Sie lernen und erfahren, wird in Ihrem Gehirn verknüpft und abgespeichert.

Wenn Sie an etwas Schönes denken, rufen Sie Verknüpfungen auf, die mit schönen Gefühlen verbunden sind. Sie haben im Urlaub einen wunderschönen Sonnenuntergang gesehen. Sie erinnern sich an das Bild, die Geräusche, den Geruch und die Gefühle. Alles wird über alle Sinne verknüpft und abgespeichert.

Positives Netzwerken im Gehirn

Raus aus der Angst und hinein in Dein schönes Leben

Letztendlich finden wir alle Antworten – auf die Vorgänge bei Angststörungen und die Ursachen für Angststörungen – in unserem Gehirn:

Unser Gehirn ist ein gigantisches Netzwerk an Nervenzellen und Schaltstellen zwischen den Nervenzellen. Die Nervenzellen korrespondieren miteinander über elektrische Impulse.

Und es gibt die sogenannten Neurotransmitter. Das sind Botenstoffe. Die Botenstoffe werden im Körper produziert und bewirken zum Beispiel, wie unsere Stimmung ist (Serotonin).

Der Botenstoff Adrenalin sorgt dafür, dass man hellwach wird, der Puls wird beschleunigt und das Herz schlägt schneller. Wenn wir etwas erleben oder an etwas denken, was uns Angst macht, schütten wir viel Adrenalin aus und es kommt zu körperlichen Reaktionen – wie wenn wir uns in größter Gefahr befänden. Jede einzelne körperliche Reaktion kann erklärt werden, weil der Körper mit dem Fluchtreflex reagiert.

Der Körper wird sehr schnell mit sehr vielen Nährstoffen und Sauerstoff versorgt, um fliehen zu können.  Nur rennen wir in den seltensten Fällen weg und bauen das Adrenalin wieder ab, sondern wir erstarren in der Situation.

Ich erkläre Ihnen das, um Sie vollständig zu beruhigen. Es passiert während einer Panikattacke letztendlich auf der körperlichen Ebene etwas ganz normales. Sie brauchen keine Angst zu haben, dass etwas mit Ihrem Körper nicht stimmt oder daß Sie an diesen Reaktionen sterben könnten. Es hat alles etwas damit zu tun, daß Ihr Körper in Höchstform auffährt – diese Energie aber gar nicht genutzt wird, sondern im Körper „implodiert“.

Ebenso weiß man aus der Gehirnforschung, daß bestimmte Areale im Gehirn bei ängstlichen Menschen stärker aktiv oder weniger aktiv sind als bei „normal“ ängstlichen Menschen. Dabei geht es um die Amygdala (höher erregbar) – Teil des limbischen Systems, den Hippocampus (hiermit kann  man sein Verhalten flexibel auf Situationen anpassen) und dem linken präfrontalen Cortex, der für positive Gefühle sorgt (dieser ist oft unteraktiviert).

Die Über – oder Unteraktivitäten der Areale im Gehirn entstehen durch Verknüpfungen, Erfahrungen, Bewertungen und natürlich auch aus genetischen Veranlagungen heraus.

Aber eines ist sehr wichtig – unser Gehirn spielt eine maßgebliche Rolle bei der Entstehung und Bewältigung von Ängsten.

Und dieses Wissen aus der Gehirnforschung kann man nutzen, um dem Gehirn zu helfen, die Ängste wieder zu verlernen und somit zu bewältigen.

 

Ursachen für Angststörungen

Raus aus der Angst und hinein in Dein schönes Leben

Es gibt Menschen, die anfälliger sind für Ängste und Menschen, die weniger anfällig sind.

Woran liegt das?

Es gibt mehrere Ursachen:

  • Sie haben schon als Kind viel Belastendes erlebt und schon früh negative Netzwerke in Ihrem Kopf angelegt
  • Sie hatten als Kind nicht die Sicherheit und Geborgenheit, die ein Kind braucht und können deshalb den Stressmodus schlecht herunterfahren
  • Sie haben traumatische Erfahrungen gemacht, die Sie nicht verarbeiten konnten
  • Sie haben schwere Verluste erlebt
  • Sie tun oft Dinge, die Sie gar nicht möchten, um es anderen Recht zu machen
  • Sie handeln gegen Ihre Bedürfnisse und hören selten auf Ihr Bauchgefühl
  • Sie erleben viel Überforderung und leben in einem Stress-Hamsterrad
  • Sie befinden sich in Beziehungen, die sehr konfliktreich sind und wissen nicht, wie Sie diese Konflikte lösen können

 

Die Ursachen möchte ich Ihnen gerne ausführlich erklären:

Stellen Sie sich vor, ein Kind verknüpft in seiner Entwicklung ständig seine Erfahrungen. Sie tun das als Erwachsener auch. Aber Sie haben andere Bewältigungsstrategien zur Hand – als ein kleines Kind. Kinder können noch nicht viel Stress bewältigen – Sie brauchen deshalb ja unseren Schutz und unsere Fürsorge. Oft geschehen Dinge in einem Kinderleben, die auch von den Eltern nicht gewünscht waren. Ein Elternteil wird physisch oder psychisch krank. Die Eltern verstehen sich nicht gut und streiten viel. Oder Eltern haben selbst viele Ängste und die Kinder nehmen diese Ängste auf – auch wenn die Eltern das gar nicht wollten.

Nun verknüpft der kleine Kinderkopf vielerlei Erfahrungen – natürlich auch, die die Angst gemacht haben oder Stress ausgelöst haben. Und der Ausbau des negativen Netzwerkes beginnt. Die Nervenzellen korrespondieren miteinander und legen so etwas wie eine „Straßennetz“ an. Dieses negative Netzwerk ist ein guter Nährboden für depressive Erkrankungen und Angststörungen.

Das heißt es wird Ihnen sehr helfen, wenn Sie lernen „anders zu denken“ und Situationen „anders zu bewerten.“

Vielleicht haben Sie schon früh gelernt – dass die Pflicht ruft. Erst werden die Pflichten erledigt und dann kommt man selbst dran mit seinen Bedürfnissen. Ein pflichtbewusster Mensch zu sein – ist etwas sehr lobenswertes. Wenn Sie selbst aber immer zu kurz kommen, dann kann es sein, dass Ihre Seele Hilferufe sendet. Das können kleine Hinweise sein, dass Sie Ihr Leben verändern sollten. Und wenn Sie dann wieder Ihre Bedürfnisse übergehen, wird Ihre Seele etwas massiver und sendet Ihnen eine Panikattacke. „Hallo – mir geht es nicht gut so – bitte ändere etwas. Kümmere Dich um Dich selbst!“ Hier wird es Ihnen sehr helfen, wenn Sie lernen Ihre Bedürfnisse ernst zu nehmen und Ihr starkes Pflichtbewusstsein in ein Fürsorgebewusstsein Ihnen selbst gegenüber zu verwandeln.

Spüren Sie Ihr Bauchgefühl? Kennen Sie das? Sie haben genau gespürt, dass Sie etwas tun, was sich nicht gut angefühlt hat, aber sie haben sich mit Argumenten SELBST überzeugt, es doch zu tun. Und es stellt sich heraus, dass es falsch war. Und Sie hatten es schon gespürt? Haben Sie lernen dürfen, auf Ihr Bauchgefühl zu hören? Wurden Sie darin bestätigt oder haben Sie gelernt, dass der Verstand alleine – mit seinen Argumenten – Entscheidungen trifft? Wenn Sie sich nur auf die Argumente Ihres Verstandes verlassen, kann es sein, dass Sie sich übergehen und nicht ernst nehmen. Dass Sie sich wenig vertrauen und nicht auf Ihre einmalige, innere Weisheit hören.

Eine große Hilfe ist für Sie, wenn Sie lernen wieder auf Ihr Bauchgefühl zu hören.

Wenn Sie als Kind Verlassenheits- Erfahrungen gemacht haben oder sich nicht wirklich auf Ihre Eltern verlassen konnten, haben Sie in Situationen, die Ihnen Angst gemacht haben, nicht die Unterstützung bekommen, die Ihnen geholfen hätte, die Angst zu besiegen, sich wieder zu beruhigen und zu entspannen. Sie konnten die Gefühle nicht überwinden durch beruhigende Worte und Gesten.

Sie haben die Angst in sich eingeschlossen, weil es zu wenig Trost und Halt gab. Das kann geschehen – ohne dass Eltern das beabsichtigen. Vielleicht weil die Eltern selbst in vielen Situationen überfordert waren.

Menschen, die zu wenig Sicherheit und Geborgenheit erlebt haben, können Stress schlechter abbauen, als Menschen, die sich stets in ihrem Urvertrauen bewegt haben. Stress führt zu einem erhöhten Adrenalin- und Cortisolspiegel. Und dieser wird nachweislich bei – „nicht sicher gebundenen“ Menschen – viel schlechter und langsamer wieder abgebaut.

Deshalb finden diese Menschen dann auch schlecht in den Schlaf – Sie können sich schlecht entspannen und loslassen – weil Ihr Adrenalinspiegel und das Cortisol, für viel Unruhe im Körper sorgen. Wie schön und erleichternd wäre es für Sie, wenn Sie Hilfsmittel an die Hand bekämen, durch die Sie Stress schnell abbauen können?

Vielleicht haben Sie einschneidende – traumatische Erfahrungen gemacht. In dem Moment, in dem wir uns sehr stark bedroht fühlen, schaltet unser Gehirn auf Notsituation. Es wird so viel Adrenalin ausgeschüttet (Fluchtreflex), dass bestimmte Bereiche im Gehirn abgeschaltet werden, damit es von der Adrenalinausschüttung nicht geschädigt wird. Deshalb können Menschen, die ein Trauma erlebt haben – dieses nicht verarbeiten. Die Erfahrung kann nicht im autobiografischen Gedächtnis abgelegt werden. Stellen Sie sich vor- Ihr Gehirn ordnet alle Erlebnisse autobiografisch – wie in ein Regal ein. Sie wissen – was erst vor kurzem passiert ist und Sie wissen- was schon lange her ist. Alles chronologisch sortiert. Bei einem Trauma ist nichts einsortiert. Es ist unaufgeräumt.Ein kleines Erinnerungsmolekül kann die gesamte Erinnerung mit all Ihren unverarbeiteten Emotionen blitzartig ,in Ihr Bewusstsein bringen. Sie verstehen dann oft selbst nicht, warum Sie so heftig reagieren. Das liegt daran, dass etwas Unverarbeitetes an die Oberfläche gekommen ist. Traumatische Erfahrungen sind oft ursächlich verantwortlich für Angststörungen oder Depressionen. Die Verarbeitung des Erlebten über die Bearbeitung der Bilder, führen schnell zu einer Linderung der Symptome. Und sind sehr hilfreich bei der Angstbewältigung.

Es sind komplexe Vorgänge, die zu Angststörungen oder Phobien führen.

Es ist oft ein Mix aus aktuellen Anlässen und frühen Erfahrungen, die gemeinsam ungünstig wirken.

 

 

 

Die soziale Phobie

Raus aus der Angst und hinein in Dein schönes Leben

Was ist eine soziale Phobie?

Bei der sozialen Phobie hat ein Mensch sehr große Angst vor Situationen, in denen er sich blamieren könnte. Sie fürchten Situationen, in denen Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und sich peinlich verhalten (Angst vor dem Erröten) könnten. Diese Situationen treten zum Beispiel auf beim Sprechen in der Öffentlichkeit – vor kleinen und großen Gruppen. Sie haben Angst vor zahlreichen sozialen Aktivitäten. Sie haben Angst negativ bewertet zu werden.

Oft manifestiert es sich als Redeangst.

Die Symptome sind (beispielsweise einen Vortrag vor einer Gruppe halten):

  • Erröten
  • Zittern
  • Angst zu erbrechen
  • Plötzlicher starker Harndrang oder Durchfall

Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben oft Ablehnungen erlebt oder wurden von ihren Eltern überbeschützt. Oft gab es schon immer eine gewisse Schüchternheit. Abwertende Bemerkungen von Lehrern oder Erfahrungen wie Ausgelacht werden, können eine soziale Phobie begünstigen. Menschen mit einer sozialen Phobie zweifeln sich oft an und stellen enorm hohe Ansprüche an sich selbst, die bis zum Perfektionismus gehen. Eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit (sich mehr mit der eigenen Angst und den Angstsymptomen beschäftigen, als wirklich wahrzunehmen, wie die anderen Menschen auf Sie reagieren) und ein Sicherheitsverhalten (den Situationen aus dem Weg gehen) verstärken die Symptomatik.

Eine soziale Phobie hat einen hohen Leidensdruck für den Betroffenen. Denn wir befinden uns ja ständig in der Interaktion mit anderen Menschen. Oft behindert es auch massiv einen beruflichen Werdegang. Weil diese Menschen sehr große Angst vor Konferenzen, Sitzungen und Besprechungen haben. Sie haben Angst davor, etwas sagen zu müssen, sich es nicht zu trauen oder dass man bemerkt, wie unsicher sie sind.

 

Soziale Phobien gibt es sehr häufig (über ein Zehntel in der Bevölkerung). Leider trauen sich viele Menschen nicht darüber zu sprechen und sich Hilfe zu nehmen.

 

 

Panikattacken was tun?

 

 Artikel über Angststörungen von Martina Weiblen 30. März 2017

1. Was ist eine Panikattacke?

2. Was ist eine Phobie?

3. Mögliche Ursachen für Angststörungen

4. Möglichkeiten – Ängste nachhaltig zu bewältigen

5. Menschen, die an Ängsten leiden, verfügen über besondere Potentiale

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  1. Was ist eine Panikattacke?

Eine Panikattacke ist eine – als überwältigend empfundene Angstreaktion.

Die Panikattacken beginnen abrupt und sind nicht auf eine spezielle Situation bezogen. Sie treten spontan auf.

Oft treten mehrere Symptome gleichzeitig auf:

  • Herzklopfen oder beschleunigter Herzschlag

    Schwitzen

    Zittern

    Gefühl der Atemnot

    Beklemmungsgefühle in der Brust

    Übelkeit

    Mundtrockenheit

    Schwindel, Unsicherheit, Benommenheitsgefühle

    Das Gefühl in Ohnmacht zu fallen

    Unwirklichkeitsgefühle

    Angst die Kontrolle zu verlieren

    Angst verrückt zu werden

    Angst zu sterben

    Taubheit- oder Kribbelgefühle

    Hitzewallungen

    Kälteschauer

 

Die Panikattacken sind nicht mit besonders gefährlichen Situationen verbunden.

Diese auftretenden Symptome können innerhalb von 10 Minuten ihren Höhepunkt erreichen.

Panikattacken dauern im Durchschnitt 30 Minuten lang.

Angst ist eigentlich ein natürliches Gefühl, um uns vor Gefahren zu schützen. Evolutionsbedingt ein sehr wichtiges Hilfsmittel, um zu überleben.

Wenn Sie aber das Gefühl haben, dass Sie unter Ängsten leiden, die in Situationen auftreten, in denen keine reale Gefahr oder Bedrohung besteht – haben Sie eine Angst entwickelt, die seelischen Belastungen geschuldet ist.

Wenn Sie vermuten, dass Sie unter Panikattacken leiden – weil Sie sich bei den Symptomen wieder finden, ist eine rasche und wirksame Hilfe für Sie sicher sehr wichtig. Denn Ängste können das Leben massiv beeinträchtigen

 2. Was ist eine Phobie?

Die bekannteste Phobie ist die Agoraphobie. Es ist die Angst vor Menschenmengen, vor öffentlichen Plätzen, vor dem Alleinreisen und vor dem Reisen mit weiter Entfernung von zu Hause. Typisch bei der Agoraphobie ist die Angst vor der Angst (die Erwartungsangst). Es wird im Vorfeld, in größter Anspannung erwartet, dass die Angstanfälle auftreten, sobald Sie in die auslösende Situation kommen. Wer unter einer Agoraphobie leidet, hat sehr große Angst, sich zu weit von sicheren Orten und Personen zu entfernen oder nicht fliehen zu können, sondern der Situation ausgeliefert zu sein.

Die Klaustrophobie ist die Angst vor engen, geschlossenen Räumen.

Die Akrophobie ist die Höhenangst.

Dann gibt es noch Phobien vor bestimmten Tieren – wie zum Beispiel die Spinnenphobie oder die Hundephobie.

Angst vor Naturelementen wie Gewitter und Wasser.

Angst vor Verletzungen, Blut , Spritzen oder Zahnarztbesuchen.

Die Konfrontation mit dem Lebewesen oder der Situation führt zu einer Angstreaktion bis hin zu einem Angstanfall (Panikattacke).

Diese Attacke kann nicht unterdrückt werden.

Was ist eine soziale Phobie?

Bei der sozialen Phobie hat ein Mensch sehr große Angst vor Situationen, in denen er sich blamieren könnte. Sie fürchten Situationen, in denen Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und sich peinlich verhalten (Angst vor dem Erröten) könnten.

Diese Situationen treten zum Beispiel auf beim Sprechen in der Öffentlichkeit – vor kleinen und großen Gruppen.

Sie haben Angst vor zahlreichen sozialen Aktivitäten.

Sie haben Angst negativ bewertet zu werden.

Oft manifestiert es sich als Redeangst.

Die Symptome sind (beispielsweise einen Vortrag vor einer Gruppe halten):

Erröten
Zittern
Angst zu erbrechen
Plötzlicher starker Harndrang oder Durchfall

Eine soziale Phobie hat einen hohen Leidensdruck für den Betroffenen. Denn wir befinden uns ja ständig in der Interaktion mit anderen Menschen. Oft behindert es auch massiv einen beruflichen Werdegang. Weil diese Menschen sehr große Angst vor Konferenzen, Sitzungen und Besprechungen haben. Sie haben Angst davor, etwas sagen zu müssen, sich es nicht zu trauen oder dass man bemerkt, wie unsicher sie sind.

Soziale Phobien gibt es sehr häufig (über ein Zehntel in der Bevölkerung). Leider trauen sich viele Menschen nicht darüber zu sprechen und sich Hilfe zu nehmen.

Panikstörungen treten in Deutschland bei ca. 6 % der Bevölkerung auf, Phobien bei 9-12 % und die soziale Phobie bei 12 %. Das heißt – sehr viele Menschen leiden unter Ängsten. Und die Tendenz ist steigend.

 3. Mögliche Ursachen für Angststörungen:

Sie haben schon als Kind viel Belastendes erlebt und schon früh negative Netzwerke in Ihrem Kopf angelegt

Sie hatten als Kind nicht die Sicherheit und Geborgenheit, die ein Kind braucht und können deshalb den Stressmodus schlecht herunterfahren

Sie haben traumatische Erfahrungen gemacht, die Sie nicht verarbeiten konnten

Sie haben schwere Verluste erlebt

Sie tun oft Dinge, die Sie gar nicht möchten, um es anderen Recht zu machen

Sie handeln gegen Ihre Bedürfnisse und hören selten auf Ihr Bauchgefühl

Sie erleben viel Überforderung und leben in einem Stress-Hamsterrad

Sie befinden sich in Beziehungen, die sehr konfliktreich sind und wissen nicht, wie Sie diese Konflikte lösen können

 4. Möglichkeiten – Ängste nachhaltig zu bewältigen:

Es ist klar und nachvollziehbar, dass Sie einen Weg suchen, wie Sie nicht nur mit Ihren Ängsten leben können, sondern wie Sie Ihre Angst wirklich loswerden.

rasch

langfristig

unkompliziert

Ich schwöre auf folgende Maßnahmen, die meinen Klienten bisher immer sehr gut geholfen haben:

  • Herausfinden, was Sie in Ihrem Leben unglücklich macht
  • Positive und zuversichtliche Denkstrukturen entwickeln
  • Sich auf das fokussieren, was in Ihrem Leben positiv ist und was Ihnen gelingt
  • Lernen nach dem zu handeln, was Sie brauchen und sich wünschen. Was Sie spüren, was für Sie gut ist.
  • Tools aus der positiven Psychologie anwenden, wie „die drei guten Dinge des Tages festhalten“ oder ein Dankbarkeitstagebuch führen
  • Angstbesetzte Situationen mit Hilfe moderner Methoden, wie der Wing Wave Methode (da wird über Augenbewegungen eine negative Emotion gelöscht) in neutral empfundene Situationen verwandeln
  • Mit Hilfe von inneren Bildern angstbesetzte Situationen verändern und damit die dazugehörigen Emotionen überwinden
  • Einen sorgsamen Umgang mit sich selbst lernen – für Ruhe und Entspannung sorgen
  • Natürlich wende ich alle Interventionen individuell an – zugeschnitten auf das, was der Mensch braucht, der sich mir anvertraut.

 5. Menschen, die an Ängsten leiden,verfügen über besondere Potentiale:

eine ausgesprochen hohe Sensibilität d.h. Sie haben ein stark ausgeprägtes Einfühlungsvermögen, Sie sind in Ihrer kinästhetischen Wahrnehmung (etwas spüren) sehr stark, sie haben eine sehr feine (mit kleinsten Details) Wahrnehmung
ein Potential an Kreativität. Hier geht es nicht um künstlerische Talente, sondern um Ideenreichtum
eine sehr hohe Intelligenz

Das wurde untersucht und bei den meisten ängstlichen Menschen festgestellt.

Es kann sein, dass Sie Ihre Sensibilität eher als Fluch und nicht als Segen empfinden. Weil Sie sich durch Ihre Sensibilität sehr verletzlich und anfällig fühlen. Aber was wäre, wenn darin auch Ihre größten Potentiale stecken?

Und Sie lernen könnten – diese zu nutzen und einzusetzen?

Und wenn sie lernen könnten, wie Sie besser auf sich aufpassen können.

Sie brauchen auf jeden Fall mehr Ruhezeiten, Entspannungsphasen und Abstand zu stressigen Situationen als Menschen, die nicht über diese Sensibilität verfügen. aber dafür könnten Sie ganz bewusst sorgen.

Sie könnten ganz gezielt jeden Tag für Ihr Wohlbefinden, Ruhephasen und Auszeiten einplanen.

Ihre Martina Weiblen