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Raus aus der Angst und hinein in Dein schönes Leben

Was ist eine soziale Phobie?

Bei der sozialen Phobie hat ein Mensch sehr große Angst vor Situationen, in denen er sich blamieren könnte. Sie fürchten Situationen, in denen Sie im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen und sich peinlich verhalten (Angst vor dem Erröten) könnten. Diese Situationen treten zum Beispiel auf beim Sprechen in der Öffentlichkeit – vor kleinen und großen Gruppen. Sie haben Angst vor zahlreichen sozialen Aktivitäten. Sie haben Angst negativ bewertet zu werden.

Oft manifestiert es sich als Redeangst.

Die Symptome sind (beispielsweise einen Vortrag vor einer Gruppe halten):

  • Erröten
  • Zittern
  • Angst zu erbrechen
  • Plötzlicher starker Harndrang oder Durchfall

Menschen, die an einer sozialen Phobie leiden, haben oft Ablehnungen erlebt oder wurden von ihren Eltern überbeschützt. Oft gab es schon immer eine gewisse Schüchternheit. Abwertende Bemerkungen von Lehrern oder Erfahrungen wie Ausgelacht werden, können eine soziale Phobie begünstigen. Menschen mit einer sozialen Phobie zweifeln sich oft an und stellen enorm hohe Ansprüche an sich selbst, die bis zum Perfektionismus gehen. Eine erhöhte Selbstaufmerksamkeit (sich mehr mit der eigenen Angst und den Angstsymptomen beschäftigen, als wirklich wahrzunehmen, wie die anderen Menschen auf Sie reagieren) und ein Sicherheitsverhalten (den Situationen aus dem Weg gehen) verstärken die Symptomatik.

Eine soziale Phobie hat einen hohen Leidensdruck für den Betroffenen. Denn wir befinden uns ja ständig in der Interaktion mit anderen Menschen. Oft behindert es auch massiv einen beruflichen Werdegang. Weil diese Menschen sehr große Angst vor Konferenzen, Sitzungen und Besprechungen haben. Sie haben Angst davor, etwas sagen zu müssen, sich es nicht zu trauen oder dass man bemerkt, wie unsicher sie sind.

 

Soziale Phobien gibt es sehr häufig (über ein Zehntel in der Bevölkerung). Leider trauen sich viele Menschen nicht darüber zu sprechen und sich Hilfe zu nehmen.